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Call me on : Twitter

Früher, als ich klein war und langeweile hatte,
saß ich oft allein da, mit der Schere in der Hand.
Ich hab meine wunderschönen Haare in Fetzen geschnitten.
Vielleicht war es eine Art Frustbewältigung.
Doch irgendwann sagte mir jemand,
meine Haare sähen nicht schön aus. Sie seien noch zu lang.
Ich schnitt sie weiter ab. Danach war er der Meinung, sie seien zu kurz.
Ich sähe nun hässlich aus.
Als meine Mutter mir verbot, meine Haare weiter zu schneiden,
hab ich meiner Barbie die Haare geschnitten.
Erst nur die Spitzen, dann etwas mehr. Noch etwas.
Wie ein Drang. Bis sie wie mein Ebenbild aussah.
Meine Barbie war immer für mich da.
Sie hat niemals gesagt, meine Haare seien hässlich. Ich sei hässlich.
Aber irgendwann, hat auch sie mich verlassen.
Die Spielzeugindustrie erschuf Barbies fehlende Hälfte, Ken.
Ich war alleine. So alleine. Und meine Haare waren kurz.
Und dann?
Nunja, irgendwann fand ich die kurzen Haare an meinem Arm.
Aber das war nicht das gleiche. Bis ich ausrutsche.
Und so fand ich etwas neues.
Meine Ausrutscher. Mein schöner Arm.
Das Gefühl der Erhebungen wenn ich drüber streiche.
Rotes Blut fließt hinab, es beruhigt mich.
Es macht mich glücklich, ich bin darin verloren.





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